Angebliche Revolution auf dem Smartphone-Markt: Bocholter Start-up Granit Mobile fordert Branchenriesen mit dem langlebigen Granit G1 heraus
28.10.2026 - BOCHOLT / HAMBURG. Zwanzig Jahre nach der Schließung des ehemaligen Siemens/BenQ-Werkes meldet sich die westmünsterländische Stadt Bocholt eindrucksvoll in der Telekommunikationsbranche zurück. Unter der Leitung der ehemaligen Siemens-Ingenieurin Dr. Sabine Krämer hat das neu gegründete Unternehmen Granit Mobile das modulare Smartphone „Granit G1“ auf den Markt gebracht und setzt mit einem radikalen Nachhaltigkeitsansatz etablierte Branchengrößen unter Zugzwang.
Das Granit G1 bricht konsequent mit dem Industriestandard fest verklebter Bauteile. Nach dem Prinzip „Reparieren statt Wegwerfen“ lassen sich wesentliche Komponenten des Geräts vom Nutzer selbst und ohne Spezialwerkzeug austauschen. So lässt sich der 49 Euro teure Akku in etwa 90 Sekunden ohne Werkzeug wechseln, während ein defektes Display über vier Schrauben in unter fünf Minuten für 119 Euro ersetzt werden kann. Auch das Kameramodul ist modular aufgebaut und kann bei Erscheinen neuerer Sensorgenerationen unkompliziert aufgerüstet werden. Trotz des flexiblen Aufbaus weist das Gerät ein schlankes Profil von 8,2 Millimetern auf, ist wasserdicht konstruiert und nutzt eine speziell angepasste Android-Basis, die volle Kompatibilität mit allen gängigen Apps garantiert.
Als zentrales Alleinstellungsmerkmal garantiert Granit Mobile eine Software- und Ersatzteilverfügbarkeit von 11 Jahren. Bei einem Verkaufspreis von 799 Euro zielt dieses Versprechen auf eine deutliche Verlängerung der durchschnittlichen Smartphone-Nutzungsdauer ab, die in Deutschland derzeit bei etwa dreieinhalb Jahren liegt. Das Marktinteresse ist hoch: Bereits in den ersten neun Tagen nach dem Verkaufsstart verzeichnete das Unternehmen rund 420.000 Vorbestellungen.
Ergänzt wird das Hardware-Konzept durch einen Kreislaufansatz: Über ein Inzahlungnahme-Programm für Altgeräte werden Rohstoffe wie Gold, Kupfer und Seltene Erden gewonnen und direkt in die Modulproduktion rückgeführt. Zudem kommt der Akku ohne Kobalt aus und das Gehäuse wird überwiegend aus recyceltem Aluminium gefertigt.
Mit dem Produktionsstart am traditionsreichen Standort Bocholt wurden bereits über 600 Arbeitsplätze geschaffen, darunter viele für ehemalige Beschäftigte des historischen Siemens-Werks. Unterstützt wird das Projekt von einem Netzwerk aus regionalen Investoren sowie Partnern aus der Telekommunikations- und Automobilbranche.
Wenn das alles mal wahr wäre.

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Das Granit G1 bricht konsequent mit dem Industriestandard fest verklebter Bauteile. Nach dem Prinzip „Reparieren statt Wegwerfen“ lassen sich wesentliche Komponenten des Geräts vom Nutzer selbst und ohne Spezialwerkzeug austauschen. So lässt sich der 49 Euro teure Akku in etwa 90 Sekunden ohne Werkzeug wechseln, während ein defektes Display über vier Schrauben in unter fünf Minuten für 119 Euro ersetzt werden kann. Auch das Kameramodul ist modular aufgebaut und kann bei Erscheinen neuerer Sensorgenerationen unkompliziert aufgerüstet werden. Trotz des flexiblen Aufbaus weist das Gerät ein schlankes Profil von 8,2 Millimetern auf, ist wasserdicht konstruiert und nutzt eine speziell angepasste Android-Basis, die volle Kompatibilität mit allen gängigen Apps garantiert.
Als zentrales Alleinstellungsmerkmal garantiert Granit Mobile eine Software- und Ersatzteilverfügbarkeit von 11 Jahren. Bei einem Verkaufspreis von 799 Euro zielt dieses Versprechen auf eine deutliche Verlängerung der durchschnittlichen Smartphone-Nutzungsdauer ab, die in Deutschland derzeit bei etwa dreieinhalb Jahren liegt. Das Marktinteresse ist hoch: Bereits in den ersten neun Tagen nach dem Verkaufsstart verzeichnete das Unternehmen rund 420.000 Vorbestellungen.
Ergänzt wird das Hardware-Konzept durch einen Kreislaufansatz: Über ein Inzahlungnahme-Programm für Altgeräte werden Rohstoffe wie Gold, Kupfer und Seltene Erden gewonnen und direkt in die Modulproduktion rückgeführt. Zudem kommt der Akku ohne Kobalt aus und das Gehäuse wird überwiegend aus recyceltem Aluminium gefertigt.
Mit dem Produktionsstart am traditionsreichen Standort Bocholt wurden bereits über 600 Arbeitsplätze geschaffen, darunter viele für ehemalige Beschäftigte des historischen Siemens-Werks. Unterstützt wird das Projekt von einem Netzwerk aus regionalen Investoren sowie Partnern aus der Telekommunikations- und Automobilbranche.
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